Interview – FAQs

Wo und wann sind diese Bilder entstanden?

Die Bilder entstanden in Frankfurt am HBF, draußen im Uddin & Uddin. Soweit ich das beurteilen kann, gab es zu dem Zeitpunkt kein gemeinsames Foto von Steffen Meier und Daniel Lenz, den Machern des #dpr – digital publishing reports, es wurde also höchste Zeit, auch die Beiden in mein Fotoprojekt „Verlage-Macher-Autoren“ aufzunehmen – und es war mir eine Ehre. An diesem heißen Sommertag war es gar nicht so einfach, beim Kellner kalte Getränke und ein Eis als Bestellung in Auftrag zu geben. Nach der ersten Erfrischung ging es dann aber nahtlos zum eigentlichen Arbeitstreffen über: Rebranding –  “ Der Deutsche eBook Award“ und gleichzeitig die Geburtsstunde des „digital publishing award“.

 

Schießt Du ausschließlich Portraits?

Neben Fine-Art-Portraits und Business-Photographie habe ich mich auf Eventreportagen oder Editorial Shootings spezialisiert. Da sind auch bereits einige Portraits von Kolleginnen und Kollegen entstanden, die ich sehr schätze und ich so bei Ihren Events unterstütze. Soviel gleich zur Einordnung „irgendwas-mit Büchern“.

Was ist dein Lieblingsobjektiv?

Oh, das ist nicht leicht zu beantworten! Momentan schieße ich meine Fotos am liebsten mit einem 135mm- und einem 70-200mm Tele-Brennweite-Objektiv.

Für welche anderen Genres der Photographie interessierst du dich noch?

Da ist er wieder ,der photographische und berufliche Magen-Kontraktions-Reflex, der einen einengt. Ob es sich nun um berufliche Themen der digitalen Transformation im Projektleiterumfeld oder als Photograph handelt, man „scannt“ seine Themen, seine Umgebung. Mein Smartphone, Notebook, Cloud-Zugänge auf der einen Seite und die Vollformat-Kamera auf der anderen Seite sind mein Begleiter. Augen und Ohren sind auf Empfang. „Die alte Denke“ Spezialist vs. Allrounder, Founder, Visionär … wie immer man es nennen möchte, sind eine ständige Schubladen, die einen umgeben. Ich halte es stets so, dass man das eine machen, aber das andere nicht sein lassen muss, es keinen Widerspruch darstellt, sondern bereichernd ist.

Aber die Frage bezog sich ja auf Photographie.  Für mich steht der Mensch im Vordergrund, in seiner Alltagsumgebung. Man sagt mir nach, dass ich auch einen Blick für Menschen mit ihren kleinen und großen Haustieren habe.

Wie planen Du deine Aufträge?

Meist beginnt alles mit einem persönlichen Gespräch, ich google aber auch gerne meine Modelle, um ihre Selbstdarstellung anzusehen. Es ist mir sehr wichtig, dass sich die Leute wohlfühlen und dementsprechend natürlich auf geschossenen Fotos wirken. Ich glaube, daher rührt auch meine Vorliebe für Teleobjektive auf Event- und Editorial Shootings.

Soviel im Idealfall, in der agilen Wirklichkeit sieht das dann eher so aus: „Ich brauche ganz schnell, alles sofort und so genau wofür, weiß ich noch nicht – mach mal“, und es wird dann ausgesucht. Um es in der Scrum-Sprache auszudrücken: Da startet man seine Sprints in der Rolle als „Team-Mitglied“ alleine, checkt als Owner die Product-Backlogs und räumt als Scrum-Master alle Hindernisse auf Seite und spricht mit allen Beteiligten, und bei jedem neuen Sprint-Motiv gibt es ein Sprint-Review bis das beste Ergebnis vorliegt.

Wie viele Bilder machst Du in etwa?

Bei Events über mehrere Stunden sind es gerne mal 200 und mehr, aber sonst mache ich gar nicht so viele Aufnahmen, ich wechsle häufig die Position, um spannende Perspektiven einzufangen. Daher sind es pro Motiv 5 -10 Schüsse.

Worauf sollte man bei einem Portrait deiner Meinung nach besonders achten?

Auf das Zusammenspiel von Farbe, Licht und Schatten, eine harmonische Umgebung und natürlich auf den Ausdruck. Nochmal den Kundenwunsch hinterfragen, will er oder Sie „parshipen“ oder sich „bewerben“.

Wie aufwendig sind ihre Shootings?

Ich versuche die Shootings so entspannt wie möglich zu gestalten. Damit ich den gewünschten Ausdruck meines Gegenübers einfange, beobachte ich ihn, fokussiere ich mich vor und während des Fototermins insbesondere auf das Zwischenmenschliche. Ich möchte ungern mit dem Aufbau von Lichtern beschäftigt sein und das Model langweilen oder gar einschüchtern. Daher arbeite ich bei mir Zuhause hauptsächlich mit natürlichem Licht. Bei Event- und Editorial Shootings versuche ich ein Teil des Geschehens zu sein und bewege mich „unsichtbar“ im Geschehen. Wenn man nach einem solchen Event später hört „ Och, guck … tolle Aufnahme, ich hab‘ gar keinen Photographen gesehen“, dann hat man schon viel richtig gemacht.

Wie geht es danach weiter?

Nachdem alle Bilder geschossen sind, sortiere ich zunächst die Testschüsse aus, anschließend sichte ich die Fotos auf dem großen HD-Bildschirm, arbeite gerne nach dem  Sterne-System und wähle am Ende die harmonischsten Bilder aus. Diese werden zum Teil noch bearbeitet, aber nur Ausschnitte und Begradigungen. Wichtig ist mir dann immer ein WLAN-Umfeld, weil der Kunde noch während des Events die Photos für seine Social-Media-Arbeit benötigt und ich die Photos entsprechend in meine Drop-Box für ihn hochlade. Ein Service, der gerne in Anspruch genommen wird und zum Erfolg von Events beiträgt.

Wo kann man deine Arbeiten finden?

Zum Beispiel auf meiner Homepage. Natürlich bin ich auch auf Social-Media Kanälen wie Instagram unterwegs.

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